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Wetter/Bayern: Gewitterzellen erreichen weitere Regionen - Krisengebiet erneut von Unwetter betroffen

Es ist ein Auf und Ab: Nachdem sich der Sommer in Bayern einige Tage von seiner besten Seite zeigte, drohen am Wochenende erneut schwere Gewitter.

Aktualisiert: 24.07.202122:51

  • VonTanja Kipke

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  • Franziska Konrad

    Franziska Konrad

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Es ist ein Auf und Ab: Nachdem sich der Sommer in Bayern einige Tage von seiner besten Seite zeigte, drohen am Wochenende erneut schwere Gewitter.

Update vom 24. Juli 22.35 Uhr: Die Wetterlage im Süden Bayerns hat sich zum Großteil wieder beruhigt. Allerdings scheinen die Gewitterzellen nun eine andere Region in Bayern erreicht zu haben. Die Warnung vor „schweren Gewittern mit heftigen Starkregen und Hagel“ gilt nun für Teile Frankens. In Würzburg und Region gibt es für die nächste Stunde eine amtliche Unwetterwarnung. Auch in den Landkreisen Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim* und Ansbach muss mit Starkregen gerechnet werden. Erst vor zwei Wochen hat es in dieser Region heftige Überschwemmungen gegeben.

Wetter in Bayern: Gewitter nun auch in München und Ostbayern

Update vom 24. Juli, 21.25 Uhr: Die Gewitterfront über Bayern zieht immer weiter Richtung Ostbayern ab. Die Warnstufe drei des DWD gilt mittlerweile für den Landkreis Rosenheim und Traunstein und für die Stadt Rosenheim. Für diese Region weist der DWD auf mögliche Gefahren hin: „Achtung! Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden.“

Update vom 24. Juli, 20.32 Uhr: Seit über eine Stunde donnert und blitzt es auch über der Landeshauptstadt. Im südlichen Teil des Landkreis Münchens gilt sogar die Warnstufe drei des DWD. Bedeutet: Warnung vor „heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² pro Stunde sowie schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h und Hagel mit Korngrößen um 3 cm“. Im Landkreis Ostallgäu hat sich die Wetterlage inzwischen beruhigt.

Die Gewitter sind von Südwestbayern in Richtung Osten abgezogen. Für einen großen Teil Südbayerns warnt der DWD vor starken Gewittern.

© Screenshot Deutscher Wetterdienst

Gewitter in Bayern: Warnstufe vier im Landkreis Ostallgäu - Unwetterwarnung des DWD

Update vom 24. Juli, 19.21 Uhr: Die Gewitterfront hat sich über große Teile Bayerns ausgebreitet. Vor allem im Süden ist die Wetterkarte des DWD gelb eingefärbt, was die Warnstufe zwei bedeutet. Vor schweren Gewittern und Starkregen wird in diesen Regionen gewarnt. In Schwaben wüten die Unwetter laut DWD immer noch am heftigsten. Für einen Landkreis gilt momentan sogar die höchste Warnstufe. Im Ostallgäu warnt der DWD vor „schweren Gewittern mit Orkanböen, extrem heftigen Starkregen und Hagel“.

Update vom 24. Juli, 18.06 Uhr: Für den Landkreis Unterallgäu und die Stadt Memmingen im Regierungsbezirk Schwaben gibt der DWD eine Wetterwarnung der Stufe drei heraus. Das bedeutet eine amtliche Unwetterwarnung vor schweren Gewittern mit Starkregen und Hagel. Insgesamt gibt es vier Warnwetterstufen. Der DWD warnt vor möglichen Gefahren in der betroffenen Region. Durch den massiven Starkregen könne es zu „Überschwemmungen an Bächen und Flüssen“ kommen. Auch Erdrutsche seien möglich. „Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien!“, appelliert der DWD.

Die Gewitter in Schwaben werden heftiger. Der DWD gibt die Warnstufe 3 heraus.

© Screenshot Deutscher Wetterdienst

Unwetter in Bayern: DWD warnt vor schweren Gewittern in drei Bezirken

Update vom 24. Juli, 17.20 Uhr: Die Gewitterfront in Oberbayern zieht langsam weiter Richtung Norden. Mittlerweile hat sie auch den Landkreis München erreicht. Insbesondere in der Nacht zum Sonntag warnt der DWD vor weiteren unwetterartigen Gewittern mit Starkregen. Auf der Wetterwarnkarte des DWD liegt der Schwerpunkt in Oberbayern an den Alpen und im Alpenvorland und in Schwaben zwischen Augsburg und Neu-Ulm. Auch für Unterfranken liegt mittlerweile eine amtliche Warnung vor „schweren Gewittern“ vor.

Aufgrund starker Regenfälle könne es örtlich zu Überschwemmungen kommen. An einigen Flüssen sei ein Erreichen der Meldestufen nicht auszuschließen, teilte der Hochwassernachrichtendienst Bayern am Samstag mit. Dort seien auch extreme Sturzfluten möglich.

Update vom 24. Juli, 16.05 Uhr: Auch für Teile Schwabens gibt der DWD nun eine amtliche Warnung vor „schweren Gewittern“ heraus. In den Landkreisen Dillingen an der Donau, Neu-Ulm, Günzburg und Augsburg wüten die Gewitter bereits. Aktuell gilt die Warnung in Schwaben bis 17 Uhr. Laut DWD kann es dabei zu „Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 70 km/h“ kommen. Außerdem wird mit Starkregen mit Niederschlagsmengen bis zu 20 Liter pro Quadratmeter pro Stunden gerechnet.

DWD warnt vor „schweren Gewittern“ in Oberbayern und Schwaben.

© Screenshot Deutscher Wetterdienst

Update vom 24. Juli, 11.53 Uhr: Bereits am Vormittag hat die angekündigte Gewitterfront den Freistaat erreicht. Heftig blitzte und donnerte es zum Beispiel am Morgen im Allgäu. Wetterbedingte Notrufe habe es aber kaum gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Beamten wurden etwa wegen eines Blitzeinschlags auf freier Fläche alarmiert. Am Vormittag zogen die Schauer und Gewitter weiter nach Oberbayern. 

Gewitter in Bayern: Heftige Unwetter südlich von München erwartet - Tausende Blitze erwartet

Besonders in den Regionen südlich von München warnt der DWD heute vor schweren Gewittern. Ab dem Spätnachmittag sollen die Schauer laut den Meteorologen aus den Alpen heraus in Richtung Alpenvorland ziehen. Zum Abend steigt das Unwetter-Risiko noch einmal an. Auch Bäume könnten dann kippen.

Der DWD geht von tausenden Blitzen am Samstag aus. Das sei in den Sommermonaten nicht selten, ungewöhnlich sei aber die Intensität der Gewitterzellen, sagte der Meteorologe. Diese haben viel Wasser mit im Gepäck. Wenn die Zellen sich über dem Starnberger See entladen, würde wenig passieren. Lediglich der Wasserstand würde steigen. Sollte der Starkregen aber in den Bergen oder an Flüssen fallen, könnten im Laufe des Tages auch Keller volllaufen. 

Ursprünglicher Artikel vom 24. Juli:

München - Blauer Himmel, Sonnenschein und sommerliche Temperaturen: Ein Blick aus dem Fenster beweist - vielerorts im Freistaat startet das Wochenende am Samstag noch mit Kaiserwetter. Doch allzu lang hält das leider nicht an. Schon seit dem Vormittag ziehen die ersten Gewitter über Bayern, die sich nach und nach immer weiter ausbreiten - und zunehmend stärker werden.

Gewitter in Bayern: Erste Unwetter aufgezogen - mit Starkregen und schweren Windböen

Vom Westen her sind bereits Unwetter aufgezogen. Konkret betroffen von den amtlichen Wetter-Warnungen sind derzeit Teile des Ostallgäus, Schwaben - darunter Augsburg und Landsberg am Lech - genauso wie Regionen in Oberbayern, etwa Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Starnberg und Fürstenfeldbruck.

Hier warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor starken Gewittern mit Starkregen und schweren Windböen. Ab dem Nachmittag droht auch im westlichen Franken, Schwaben und in Alpennähe ein zunehmendes Gewitterrisiko. Ab dem Spätnachmittag ziehen aus den Alpen heraus teils schwere Gewitter Richtung Nordosten. Diese können heftige Sturmböen - mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometer pro Stunde - mit sich bringen.

Besonders heftige sollen die Unwetter am Abend laut DWD im Alpenvorland und am Alpenrand wüten. Bei mehrstündigem Starkregen soll es bis hier zu 60 Liter pro Quadratmeter regnen. Hagelkörner können bis zu drei Zentimeter groß werden. Spätestens in der Nacht zum Sonntag weitet sich die Unwetter dieses auf ganz Bayern aus.

Wetter in Bayern: Gewitterrisiko steigt im Laufe des Tages - Temperaturen bis zu 30 Grad

Doch nicht nur das Gewitterrisiko steigt im Laufe des Tages: Gleichzeitig klettern die Temperaturen in ganz Bayern auf nahezu 30 Grad. In der Nacht zum Sonntag soll es weiter gewittern und regnen. Immerhin: In einigen Regionen kühlt es in der Nacht auf bis zu 14 Grad ab. Am Sonntag startet das Wetter zunächst wechselhaft, mit Wolken und kurzen sonnigen Abschnitten. Im Laufe des Tages breiten sich dann erneut Gewitter über den Freistaat aus. Dazu wird es schwülwarm mit 22 bis 27 Grad.

Grund für die Wetterlage ist laut DWD übrigens ein Tief über der Bretagne, durch das von Südwesten warme, feuchte und instabil geschichtete Luft nach Bayern gelangt. 

Übrigens: Die wichtigsten Geschichten aus dem Freistaat gibt‘s jetzt auch in unserem brandneuen, regelmäßigen Bayern-Newsletter. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA (kof)

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