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Starkes "GZSZ"-Special drückt "GNTM" auf neues Tief

Die dramatische Geschichte um Jo Gerner hat die Quoten von "GZSZ" steigen lassen. Am Donnerstagabend lag die RTL-Daily mit einer Primetime-Folge sogar vor "Germany's Next Topmodel" von ProSieben.

Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Anlässlich des 30. Geburtstag der RTL-Daily "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" führten RTL und UFA Serial Drama die aktuelle Handlung um Dr. Joachim Gerner auf die Spitze – und zwar in einer weiteren spielfilmlangen Episode, die zwischen 19:40 und 21:30 Uhr im Programm vertreten war. Das Resultat: mit 18 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe wurde nicht nur der Primetime-Sieg in der Altersklasse 14 bis 49 Jahre geholt, sondern auch die zweitstärkste Quote des Jahres. Besser liefen die Geschichten aus dem Kolle-Kiez nur am Tag zuvor, als erstmals in 2022 sogar mehr als 20 Prozent der Umworbenen dabei waren. Durchschnittlich schauten eine Million Menschen zwischen 14 und 49 Jahren linear zu. Insgesamt erreichte "GZSZ" am Donnerstagabend 2,75 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, womit die Ausstrahlung nach "RTL Aktuell" (2,77 Mio.) das stärkste Format eines Privatsenders am Donnerstag war.

"GZSZ" überholte somit auch "Germany's Next Topmodel". Die Casting-Show von ProSieben blieb zwar weiter erfolgreich, fiel aber dennoch auf neue Tiefs. Einerseits sind die nun ermittelten 1,75 Millionen Zusehenden die niedrigste lineare Reichweite der Sendung aller Zeiten. Andererseits wurde bei den Umworbenen mit 16,6 Prozent ein neues Staffeltief erreicht. Dennoch: Die 16,6 Prozent reichten, um den ProSieben-Schnitt weiter zu übertrumpfen. Am Donnerstag lag die durchschnittlich gemessene Quote bei den 14- bis 49-Jährigen nämlich bei 11,4 Prozent, üblicherweise fallen die Werte niedriger aus (rund 9% wurden im April erreicht). An der Spitze lieferten sich RTL und ProSieben entsprechend ein sehr enges Rennen. ProSieben schloss den Tag letztlich als Sieger ab, RTL holte mit 11,2 Prozent den zweiten Rang.

Bei RTL lief auch eine weitere "Alles was zählt"-Folge ab kurz nach 19 Uhr mit 15,8 Prozent ziemlich stark. Ein "GZSZ"-Special, das hinter die Kulissen der Daily blickte, kam nach 21:30 Uhr noch auf 12,7 Prozent, ließ gegenüber der Highlight-Folge also schon ordentlich Federn. Spätestens mit dem Beginn von "RTL Direkt" war RTL dann auch nicht mehr erfolgreich unterwegs. Das Nachrichtenformat erreiche bloß neun Prozent, ein "Stern TV Spezial" musste gar 7,1 Prozent akzeptieren.

Auf gute Werte kam derweil das zweite Halbfinale des diesjährigen "Eurovision Song Contest", das von One ab 21 Uhr übertragen wurde. 4,8 Prozent Marktanteil sicherte sich die Übertragung bei den 14- bis 49-Jährigen. Das waren somit rund eineinhalb Prozentpunkte mehr als zwei Tage zuvor beim ersten Halbfinale. Die Gesamt-Reichweite stieg von einer halben Million am Dienstag auf rund 670.000 und erreichte somit annähernd wieder die Werte von 2021.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV

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