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Heino feuert Angestellte: Streit um Millionen-Erbe eskaliert

Eigentlich wollte Heino sein Vermögen an diejenigen vererben, die sich um ihn und seine Ehefrau Hannelore bis zum Tod kümmern. Doch nun änderte der 82-Jährige sein Testament.

Eigentlich wollte Heino sein Vermögen an diejenigen vererben, die sich um ihn und seine Ehefrau Hannelore bis zum Tod kümmern. Doch nun änderte der 82-Jährige sein Testament.

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Streit ums ErbeHeinz Georg Kramm, besser bekannt unter dem Künstlernamen Heino, mag vielleicht schon 82 Jahre alt sein, doch hinters Licht führen lässt sich der Sänger nicht. Der Schlagersänger und Interpret deutscher Volkslieder soll in seiner Karriere über 50 Millionen Alben an den Mann gebracht haben und kann sich mittlerweile auf seinem Erfolg ausruhen. Auf 20 Millionen Euro wird der in Düsseldorf geborene Act mittlerweile bereits geschätzt und lässt es sich mit Ehefrau Hannelore, die er 1972 bei der Miss-Austria-Wahl in Kitzbühel kennengelernt und sieben Jahre später geheiratet hatte, gut gehen.

Haushälterin Jutta T., welche schon damals in seinem Heinos Rathaus-Café gearbeitet hatte, und dessen Ehemann Andreas, der als Hausmeister und Fahrer beschäftigt war, hatten Heino alle Wünsche von den Augen abgelesen. Doch scheinbar nicht ohne einen Hintergedanken: Wie der 82-Jährige mittlerweile gegenüber der BILD-Zeitung gestand, war das Paar nur auf sein Erbe aus und hatte den Musiker selbst dazu gedrängt, einen Adoptionsvertrag zu unterschreiben - damit wäre Jutta neben Heinos Sohn Uwe gleichberechtigte Erbin gewesen. Doch dann kam es zu einem riesigen Streit, welcher mehr als nur eskalierte. Die Adoptionspapiere, welche bereits unterschrieben beim Familiengericht in Euskirchen gelegen haben sollen, wurden vernichtet. Heino kündigte Jutta und Andreas und ließ sein Testament abändern.

“Ich hatte ein schlechtes Gefühl, weil Jutta mich zu dieser Adoption immer wieder gedrängt hat. Heute glaube ich, dass es ihr nur um die Ausbeutung unseres Erbes ging”, erklärte der 82-Jährige und fügte hinzu: “Jutta schickte Hannelore und mir darauf einen bösen Brief. Sie schrieb, dass sie hoffe, dass Hannelore und ich uns beim Sterben an den Händen halten, weil ja dann außer uns niemand mehr da sei. Das hat uns so verletzt, dass wir uns von Jutta und Andreas getrennt haben. Und natürlich haben wir sie auch enterbt.”

Aktuell möchte sich Heino demnach gar keine Gedanken über sein Erbe machen und wird, sollte er vor seiner Ehefrau den letzten Atemzug nehmen, sein gesamtes Vermögen seiner Hannelore vermachen.

Der Volkssänger und seine 78-jährige Herzdame sollen bereits neue Angestellte haben und sein Testament in Zukunft nicht noch einmal abändern wollen. 

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