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Heinos Millionen-Erbe: Sohn bekommt Pflichtteil – mehr nicht

Um das Erbe von Sänger Heino (82) ist ein bitterer Streit entstanden. Was ihm sein Sohn Uwe vorwirft – und was Heino selbst dazu sagt.

Es sind Worte der Ohnmacht und Verzweiflung.

Im vergangenen Jahr wollte Sänger Heino (82) seine ehemalige Vertraute Jutta T. (48) und ihren Mann Andreas adoptieren. Im letzten Moment verwarf er diese Pläne und enterbte beide.

Kurios: Heinos Sohn, Uwe Kramm (60), erfuhr von all dem erst, als er vom zuständigen Amtsgericht Euskirchen (NRW) über den Adoptionsvorgang informiert wurde – und reagierte entsetzt! In einem Brief (liegt BILD vor) an das Gericht beschreibt er seine Gefühlslage und erhebt schwere Vorwürfe – gegen Jutta T. UND Heino!

Jutta T. begleitete Heino im Dezember 2018 auf einer Reise nach Las Vegas. Der Sänger feierte dort mit Freunden seinen 80. GeburtstagFoto: Frank Fastner
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Jutta T. begleitete Heino im Dezember 2018 auf einer Reise nach Las Vegas. Der Sänger feierte dort mit Freunden seinen 80. GeburtstagFoto: Frank Fastner

Uwe schreibt: „Ich empfinde eine tiefe Demütigung und eine noch tiefere Trauer. Ich kann nicht nachvollziehen, was meine Eltern zu diesem Schritt veranlasst hat. Ich war die letzten 40 Jahre immer für meine Eltern da, wenn sie mich gebraucht haben.“

Heino sagt zu BILD: „Das stimmt so nicht ganz. Leider hatte Uwe auch Phasen, in denen es ihm schlecht ging. Und da waren meine Frau Hannelore und ich es, die für ihn da waren.“

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Heino und Hannelore wohnen in der linken Hälfte dieses Hauses in Kitzbühel (Österreich). Die Immobilie wird auf drei Millionen Euro geschätztFoto: action press
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Heino und Hannelore wohnen in der linken Hälfte dieses Hauses in Kitzbühel (Österreich). Die Immobilie wird auf drei Millionen Euro geschätztFoto: action press

Uwe schreibt: „Nie bestand die Möglichkeit, mal privat (Anm. d. Red.: mit Heino und Hannelore) über etwas zu reden, ohne dass Jutta und Andreas anwesend waren.“

Heino sagt: „Uwe hat recht! Jutta und Andreas wollten immer dabei sein, wenn sich Uwe angemeldet hat. Diese Kontrolle hat uns am Ende auch sehr gestört.“

Uwe schreibt: „Jutta und Andreas könnten als Adoptierte sowohl meine Eltern als auch ihr Vermögen kontrollieren. Dadurch könnten sie meinen Pflichtteil auf null reduzieren.“

Heino sagt: „Es war niemals unsere Absicht, Uwe um seinen Pflichtteil zu bringen. Natürlich bekommt er den. Aber auch nicht mehr. Denn ich habe Uwe schon sein ganzes Leben lang finanziell unterstützt.“

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Uwe schreibt: „Ich finde es merkwürdig, dass man im Alter von 81 und 79 Jahren Fremde adoptieren will. Welche Interessen stecken für die zu Adoptierenden dahinter?“

Heino sagt: „Hannelore und ich wollten uns durch die Adoption absichern, dass sich Menschen um uns kümmern, wenn wir pflegebedürftig sind. Die Vorteile für Jutta und Andreas waren natürlich finanzieller Natur.“

Ob Vater und Sohn sich jemals wieder nahekommen, ist unwahrscheinlich.

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