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Streit um Heinos Millionen-Erbe

Mit seinen 82 Jahren macht sich Heino durchaus Gedanken über seinen Tod. Erst vor Kurzem überraschte er mit einer geplanten Adoption. Sein leiblicher Sohn Uwe Kramm ist nicht begeistert von den Plänen seines Vaters. 

Mit seinen 82 Jahren macht sich Heino durchaus Gedanken über seinen Tod. Erst vor Kurzem überraschte er mit einer geplanten Adoption. Sein leiblicher Sohn Uwe Kramm ist nicht begeistert von den Plänen seines Vaters. 

Foto-Serie mit 23 Bildern

Streit bei Familie Kramm. Im vergangenen Jahr wollte Heino eigentlich seine langjährige Vertraute Jutta und ihren Mann Andreas adoptieren. So wollte er sicherstellen, dass er und vor allem seine Frau Hannelore gepflegt werden würden, falls sie einmal nicht mehr für sich selbst sorgen könnten. Sohn Uwe Kramm erfuhr davon erst sehr spät und konnte die Entscheidung seiner Eltern nicht verstehen. 

"Ich empfinde eine tiefe Demütigung und eine noch tiefere Trauer", sagte Uwe Kramm jetzt im Interview mit "Bild" über die geplante Adoption. "Ich kann nicht nachvollziehen, was meine Eltern zu diesem Schritt veranlasst hat. Ich war die letzten 40 Jahre immer für meine Eltern da, wenn sie mich gebraucht haben." Heino sieht das etwas anderes: "Leider hatte Uwe auch Phasen, in denen es ihm schlecht ging. Und da waren meine Frau Hannelore und ich es, die für ihn da waren."

Uwe Kramm und sein berühmter Vater Heino: Das Foto wurde bereits 2000 aufgenommen.   (Quelle: IMAGO / Horst Galuschka)Uwe Kramm und sein berühmter Vater Heino: Das Foto wurde bereits 2000 aufgenommen. (Quelle: IMAGO / Horst Galuschka)

"Er bekommt nicht mehr als seinen Pflichtteil" 

Die Adoption ist mittlerweile längst Geschichte. Heino hatte ein schlechtes Gefühl dabei, fühlte sich von Jutta bedrängt. Er vermutete eine finanzielle Motivation seiner Vertrauten. Vor allem Hannelore war am Ende dagegen. Ihr gemeinsamer Sohn ist allerdings noch immer enttäuscht. Er fürchtete auch um sein Erbe, da Jutta und ihr Ehemann das Vermögen seiner Eltern hätten "kontrollieren" können. 

"Es war niemals unsere Absicht, Uwe um seinen Pflichtteil zu bringen", stellt Heino klar und versichert gleichzeitig: "Natürlich bekommt er den. Aber auch nicht mehr. Denn ich habe Uwe schon sein ganzes Leben lang finanziell unterstützt."

Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn scheint also trotz geplatzter Adoption noch immer sehr angespannt zu sein. 

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