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Eine neue Wahrnehmung für Lewandowski

Nicht Lionel Messi, nicht Mohamed Salah – Robert Lewandowski vom FC Bayern München gewinnt zum zweiten Mal die Auszeichnung zum Weltfußballer. Das hat auch mit der Pandemie zu tun.

Zweimal nacheinander zum Weltfußballer gekürt: Robert Lewandowski, hier bei der Verleihung im Dezember 2020 Bild: picture alliance / SvenSimon/Marco Donato-FC Bayern

Nicht Lionel Messi, nicht Mohamed Salah – Robert Lewandowski vom FC Bayern München gewinnt zum zweiten Mal die Auszeichnung zum Weltfußballer. Das hat auch mit der Pandemie zu tun.

Jetzt, da Robert Lewandowski, 33 Jahre alt, wieder zum Weltfußballer gewählt worden ist, muss man sich an ein Tor erinnern. Es verrät viel darüber, warum der Stürmer des FC Bayern München in der Abstimmung, die der Weltverband FIFA organisiert, für das Jahr 2021 vor Lionel Messi und Mohamed Salah auf dem ersten Platz eingestuft worden ist – und vielleicht sogar, warum für das Jahr 2020 vor Cristiano Ronaldo und Messi.

Er hat das Tor im vergangenen Mai in der Bundesliga geschossen. 34. Spieltag, 90. Minute. Man muss sich aber daran nicht daran erinnern, wie das Tor aussah, sondern wie es sich anhörte. In München durften damals nur 250 Zuschauer ins Stadion. Und als Lewandowski mit seinem 41. Saisontor die Grenze verschob, die der große Gerd Müller gezogen hatte, hörte man die Zuschauer höchstens im Hintergrund. So klingt der Sound der Pandemie.

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