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Zwangsausschüttung bei Lotto am Mittwoch: Heute Abend sind 45 Millionen Euro im Jackpot

Beim Lotto am Mittwoch kommt es heute Abend zur Zwangsausschüttung. Denn 45 Millionen Euro sind im Jackpot. Was bedeutet das für Spieler und Chancen?

Beim Lotto am Mittwoch kommt es heute Abend zur Zwangsausschüttung. Denn 45 Millionen Euro sind im Jackpot. Was bedeutet das für Spieler und Chancen?

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Von Allgäuer Zeitung

19.01.2022 | Stand: 19:08 Uhr

  • Heute am 19.01.22 gibt es beim Lotto am Mittwoch eine Zwangsausschüttung.
  • Im Jackpot liegen 45 Millionen Euro in der Klasse 1 und bis zu 9 Millionen in der Gewinnklasse 2.
  • Der Jackpot-Betrag wird auf jeden Fall ausgespielt.

Die aktuellen Gewinnzahlen am Mittwochabend lauten:

Lottozahlen: 17 - 19 - 43 - 45 - 48 - 49

Superzahl: 4

Spiel 77: 3 7 8 0 5 6 2

Super 6: 7 4 0 0 4 0

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(ohne Gewähr)

Wie es zur Zwangsausschüttung kam und was das für die Teilnehmer und die Gewinnchancen beim Lotto diesen Mittwoch bedeutet, hier im Überblick.

Was ist eine Zwangsausschüttung beim Lotto?

Eine Zwangsausschüttung bedeutet, dass das im Jackpot angesammelte Geld auf jeden Fall an Gewinner ausgeschüttet wird - selbst wenn er oder sie nicht alle Gewinnzahlen komplett hat.

  • Landet kein Spieler in der Gewinnklasse 1 (6 Richtige plus Superzahl) einen Volltreffer, wandert der Jackpot in die Klasse 2. Zum Hauptgewinn sind dann "nur noch" sechs Richtige nötig.
  • Bleibt auch diese Klasse unbesetzt, erhält die nächst niedrigere Gewinnklasse (5 Richtige plus Superzahl) den Jackpot, usw.
  • Die Gewinnausschüttung in den Gewinnklassen 1 und 2 ist jeweils auf einen Betrag von 45 Millionen Euro begrenzt.
  • Überschreitet in einer Ziehung die Gewinnausschüttung der Gewinnklasse 1 oder 2 den Betrag von 45 Millionen Euro, wird der darüber hinausgehende Betrag der nächstniedrigeren Gewinnklasse zugeschlagen, in der es einen oder mehrere Gewinner gibt.

Rein theoretisch ist es damit sogar möglich, dass drei richtige Lottozahlen ausreichen, um den Millionen-Jackpot zu kassieren. Voraussetzung wäre allerdinhs, dass niemand mehr richtige Gewinnzahlen auf seinem Tippzettel hat.

Warum kommt es heute beim Lotto zur Zwangsausschüttung?

Eine Zwangsausschüttung beim Lotto gab es früher, wenn in zwölf aufeinanderfolgenden Ziehungen der Lotto-Jackpot nicht geknackt wurde. 2020 wurden die Regeln geändert. Seitdem kommt es zur Zwangsausschüttung, nachdem der Jackpot die Gewinnsumme von 45 Millionen Euro erreicht hat - egal, nach wievielen Ziehungen das der Fall ist.

Wie wird die Höhe des Lotto-Jackpots ermittelt?

Die Gewinnsumme beträgt 50 Prozent des Spieleinsatzes und verteilt sich auf 9 Gewinnklassen.

Wie oft kommt es beim Lotto zur Zwangsausschüttung?

Sehr selten. Nach Einführung der neuen 45-Millionen-Euro-Regel war das erst einmal der Fall, nämlich am 02. Dezember 2020. Damals wurden die 45 Millionen Euro auf drei Gewinner in der Gewinnklasse 2 aufgeteilt.

Wie viel Geld gewinnt man normalerweise mit den richtigen Lottozahlen?

Bei Lotto gibt es neun Gewinnklassen – und nur in Gewinnklasse 9 (2 Richtige + Superzahl) gibt es eine feste Quote von 6 Euro. In den anderen Gewinnklassen 8 (3 Richtige) bis 1 (6 Richtige + Superzahl) hängt die Gewinnquote von der Anzahl der Gewinne in der jeweiligen Gewinnklasse und dem Ausschüttungsanteil ab.

Die Chance auf einen Volltreffer liegt beim Lotto bei niedrigen 1:140 Millionen.

Wann stehen die Lotto-Gewinnquoten fest?

Die Gewinnquoten beim normalen Lotto werden am nächsten Werktag nach der Ziehung bekannt geben, also am Donnerstag beim Lotto am Mittwoch und am Montag beim Lotto am Samstag. Etwas anders sind die Regeln beim Eurolotto, bei dem die Zahlen am Freitag in Helsinki gezogen werden.

Wichtig zu wissen: Lotto ist Glücksspiel und Glücksspiel kann süchtig machen. Weitere Informationen dazu gibt es online unter www.bzga.de.

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