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Fan-Choreos in Dortmund und Leverkusen: Emotionale Abschiede für Zorc und Völler

Die Bundesliga-Klubs Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund haben an diesem Samstag jeweils einen langjährigen Funktionär verabschiedet. Bayer-Sportchef Rudi Völler und BVB-Manager Michael Zorc verlassen die große Fußball-Bühne – und erhielten vie

Sowohl in Leverkusen als auch in Dortmund ist an diesem Samstag eine Ära zu Ende gegangen. In Rudi Völler und Michael Zorc haben zwei prägende Figuren Abschied von der Fußball-Bühne genommen. Völler hört bei Bayer 04 als Geschäftsführer Sport auf, Zorc beendet seine BVB-Zeit als Sportdirektor. Die beiden Funktionäre wurden vor den jeweiligen Heimspielen in einem großen Rahmen – inklusive einer jeweiligen Choreographie von den Fans – verabschiedet.

Völler wurde vor der Leverkusen-Partie gegen den SC Freiburg offiziell verabschiedet. "Ich konnte mich die vergangenen ein, zwei Jahre ja schon darauf vorbereiten. Jetzt ist der Zeitpunkt, wo es einfach reicht", sagte Völler vor dem Spiel bei Sky. Eigentlich war offenbar auch ein Besuch von Franz Beckenbauer im Leverkusener Stadion vorgesehen. Mit dem "Kaiser" als Teamchef war Völler 1990 in Italien Weltmeister mit der DFB-Elf geworden. "Er wäre heute gern gekommen, aber es geht ihm leider nicht so gut", meinte der scheidende Geschäftsführer. In einer kurzen Ansprache an die Fans sagte er vor dem Anpfiff: "So wie heute, mit einer tollen Stimmung im Stadion, möchte ich Bayer 04 sehen." Völler fungiert ab dem 1. Juli 2022 als Mitglied des Gesellschafterausschusses und offizieller Botschafter. Der 62-Jährige war 21 Jahre lang in führender Position bei Bayer tätig, davor zwei Jahre als Spieler.

Noch länger bei seinem Verein ist Michael Zorc. 20 Jahre lief er für den BVB als Spieler auf, 24 Jahre lang verhalf er dem Revierklub als Verantwortlicher im sportlichen Bereich zu einem beachtlichen Aufschwung. "Er hat sowohl als Spieler auf dem Rasen als auch als Verantwortlicher riesengroße Fußspuren hinterlassen wie kaum ein anderer. Michael wird mit den ganz Großen von Borussia Dortmund in einem Atemzug genannt werden", sagte Vereinspräsident Reinhard Rauball.

Die BVB-Fans huldigten dem langjährigen Dortmunder Kapitän, der als Spieler 1989 DFB-Pokalsieger, 1995 und 1996 deutscher Meister sowie 1997 Champions-League-Sieger wurde, vor dem abschließenden Heimspiel gegen Hertha BSC am Samstag mit einer Choreographie. Zuvor hatte sich Zorc bereits mit Tränen in den Augen bereits vor der Südtribüne feiern lassen.

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