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Täter ist gefasst: Tote und Verletzte nach bewaffnetem Angriff nahe Oslo

Ein mutmaßlich mit Pfeil und Bogen bewaffneter Täter hat im Zentrum der Stadt Kongsberg südwestlich von Oslo mehrere Menschen verletzt. Es gibt auch Tote.
Update 13.10.2021, 23:38 Uhr
Täter ist gefasst : Tote und Verletzte nach bewaffnetem Angriff nahe Oslo

Ein mutmaßlich mit Pfeil und Bogen bewaffneter Täter hat im Zentrum der Stadt Kongsberg südwestlich von Oslo mehrere Menschen verletzt. Es gibt auch Tote.

Polizisten ermitteln im Zentrum von Kongsberg nach einer Gewalttat, bei der es mehrere Tote und Verletzte gab.
Polizisten ermitteln im Zentrum von Kongsberg nach einer Gewalttat, bei der es mehrere Tote und Verletzte gab.Foto: Håkon Mosvold Larsen/NTB/dpa

Bei einer Gewalttat in Norwegen sind fünf Personen gestorben und zwei weitere verletzt worden. Das teilte die norwegische Polizei am Mittwochabend mit.

Die Tat ereignete sich demnach gegen 18.30 Uhr im Zentrum der Stadt Kongsberg, die sich rund 80 Kilometer südwestlich von Oslo befindet.

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Ein Mann sei mutmaßlich mit Pfeil und Bogen bewaffnet gewesen und gefasst worden, sagte Polizeichef Øyvind Aas. Es sehe nach einem Einzeltäter aus. Nach weiteren Tätern werde nicht gesucht. Hintergründe blieben zunächst unklar. Nach Polizeiangaben war es noch zu früh, um die Frage zu beantworten, ob es sich um eine terroristisch motivierte Tat gehandelt haben könnte.

Norwegen hat vor zehn Jahren den schwersten Terroranschlag seiner modernen Geschichte erlebt. Am 22. Juli 2011 hatte der Rechtsterrorist Anders Behring Breivik zunächst im Osloer Regierungsviertel eine in einem weißen Transporter versteckte Bombe gezündet und dabei acht Menschen getötet.

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Daraufhin fuhr er zur etwa 30 Kilometer entfernten Insel Utøya, wo er sich als Polizist ausgab und das Feuer auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des jährlichen Sommerlagers der Jugendorganisation der sozialdemokratischen Arbeiterpartei eröffnete. 69 Menschen, vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, kamen auf Utøya ums Leben. Breivik nannte rechtsextreme und islamfeindliche Motive für seine Taten. Er wurde im August 2012 zu einer langen Haftstrafe verurteilt. (dpa)

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