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RTL-Jahresrückblick 2022: Guttenberg und Gottschalk moderieren

Günther Jauch präsentierte 26 Jahre lang den RTL-Jahresrückblick, ehe er sich mit einer letzten Sendung 2021 aus dem Format zurückzog. Nun legt RTL die Moderation in die Hände eines Duos.

17. November 2022 um 06:58 Uhr Jauch-Nachfolge : Guttenberg und Gottschalk moderieren RTL-Jahresrückblick 2022

In diesem Jahr werden Thomas Gottschalk und Karl-Theodor zu Guttenberg den RTL-Jahresrückblick moderieren. Foto: RTL/Stefan Gregorowius / privat

Düsseldorf Günther Jauch präsentierte 26 Jahre lang den RTL-Jahresrückblick, ehe er sich mit einer letzten Sendung 2021 aus dem Format zurückzog. Nun legt RTL die Moderation in die Hände eines Duos.

In diesem Jahr werden Thomas Gottschalk und Ex-Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg gemeinsam den RTL-Jahresrückblick „Menschen, Bilder, Emotionen“ moderieren, den Günther Jauch (66) vergangenes Jahr zum 26. und letzten Mal moderierte.

Die Show blickt seit 1996 Jahr für Jahr auf die wichtigsten Geschichten und Ereignisse eines Jahres zurück und holt sich dafür Prominente, Politiker, Künstler und Privatpersonen mit kuriosen, spannenden oder rührenden Geschichten an die Seite. In einer Pressemitteilung von RTL heißt es zum neuen Moderatoren-Duo: „Entertainment-Legende Gottschalk und der frühere Bundesminister zu Guttenberg stehen für die große thematische Bandbreite der Sendung von Unterhaltung über Gesellschaft bis Weltpolitik.“ Die Show ist für den 11. Dezember, den Dritten Advent, angekündigt.

Guttenberg, der am 5. Dezember 51 wird, ist 2011 nach einer Plagiatsaffäre von der Spitze des Verteidigungsministeriums zurückgetreten. Der CSU-Politiker hatte seine Doktorarbeit zu großen Teilen abgeschrieben und dies nicht gekennzeichnet. In einem Interview mit dem Magazin „stern“ Anfang November hatte Guttenberg für sich ausgeschlossen, jemals wieder in die Politik zurückzukehren.

Auf die Frage, warum er sich die neue Rolle als RTL-Moderator zutraue, wo er unter anderen am 11. Dezember mit Thomas Gottschalk den Jahresrückblick „Menschen, Bilder, Emotionen“ moderieren wird, sagte er: „Ich mag viel versemmelt haben, aber der öffentliche Auftritt war meistens irgendwie gelungen.“ Da seien auch Elemente der Scharlatanerie dabei gewesen, aber das sei etwas, was ihm seine Kritiker nicht vorwerfen. „Das könnte dazu beigetragen haben, dass man denkt: Den kann man auch vor die Kamera stellen.“

(hf/dpa)
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