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Wahl Sachsen-Anhalt: Wahlbeteiligung am Nachmittag bei 41 Prozent

Seit 18 Uhr haben die Wahllokale in Sachsen-Anhalt geschlossen. Vorläufige Erhebungen deuten auf eine geringere Wahlbeteiligung als noch vor fünf Jahren hin. Reiner Haseloff und die CDU gewinnen die Wahl mit großem Abstand.

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat sich bis zum Nachmittag eine geringere Wahlbeteiligung als 2016 abgezeichnet. Wie die Landeswahlleitung am Sonntag mitteilte, sind bis 16 Uhr 41 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen gegangen. Zudem sei mit einem erhöhten Briefwahlanteil zu rechnen, was am Ende des Tages noch in die Wahlbeteiligung einfließen werde.

Bei der Landtagswahl am 13. März 2016 lag die Wahlbeteiligung den Angaben zufolge um 16 Uhr bei 47,1 Prozent – allerdings fiel auch der Briefwahlanteil geringer aus. Am Ende des Tages lag die Wahlbeteiligung vor fünf Jahren in Sachsen-Anhalt bei insgesamt 61,1 Prozent.

Der Ausgang der Landtagswahl am Sonntag wird auch bundesweit mit Spannung erwartet, die Wahl gilt als der letzte Stimmungstest vor der Bundestagswahl. Umfragen zufolge könnte es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU und der AfD geben. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU), der seit 2016 in einer Koalition mit der SPD und den Grünen regiert, hat laut Umfragen Chancen auf eine dritte Amtszeit. Der Christdemokrat hatte im Wahlkampf eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen.

Ergebnisse und Grafiken zur Wahl in Sachsen-Anhalt

Rund 1,8 Millionen Menschen sind in Sachsen-Anhalt aufgerufen ein neues Parlament für die nächsten fünf Jahre zu wählen. Insgesamt 22 Parteien treten an, 449 Kandidaten stellen sich zur Wahl. Die rund 2240 Wahllokale haben bis 18 Uhr geöffnet. Es gelten die Corona-Regeln samt Maskenpflicht.

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